Eine Entwicklungsübersicht vom 9. bis zum 13. Lebensjahr

Eine Entwicklungsübersicht vom 9. bis zum 13. Lebensjahr
Was geht in diesem Alter in unseren Kindern vor und wie können wir helfen sie vor den vielen Gefahren zu schützen, die die Schritte zum Teenager-Leben mit sich bringen?

 

Der Lebensraum wird größer
Ab dem 9. Lebensjahr beginnen unsere Kinder sich immer mehr aus unserem Familienleben zurückzuziehen. Sie treffen sich lieber mit ihren Freunden, als mit uns Eltern Ausflüge zu machen oder Verwandte zu besuchen.
Es lohnt sich zu diesem Zeitpunkt die Freunde der Kinder auch kennen zu lernen. Macht einfach eine kleine Übernachtungsparty mit einem gemeinsamen Essen und Kinobesuch oder einen DVD – Abend.
Beim gemeinsamen Essen kann man dann die Freunde gut kennen lernen und auch sehen wie sich Euer Kind in dieser Gruppe verhält.

 

Der motzige Ton
Immer häufiger vergreifen sich unsere Kinder nun im Ton oder schlagen einen motzigen Tonfall an. Dies ist aber auf keinen Fall so gemeint, wie es klingt!
Sie übertragen nur ihren flappsigen Tonfall aus ihrer Kinderclique auf das Gespräch mit uns.
Wichtig hierbei ist aber, dass Euer Kind gleich darauf ansprecht und ihm klar zu verstehen gebt, dass Ihr diesen Ton nicht haben möchtet!

 

Aufhorchen sollet Ihr aber, wenn Euer Kind Euch Lügen erzählt und kaum mehr Kontakt zu Euch herstellt.

 

 Neue Freunde
Für uns unverständlich, doch in diesem Alter normal sind die oft wechselnden neuen Freundschaften oder ständig wechselnde Verliebtheiten auch zum anderen Geschlecht. Versucht mit Eurem Kind darüber zu reden und ihm zuzuhören. Vielleicht bietet sich auch hier die Möglichkeit an, die Freunde mal einzuladen.
Vorsicht ist geboten, wenn es nichts über seine Freunde erzählt und nicht bereit ist, sie mit nach Hause zu bringen.

 

Keinen Bock auf Schule
Besonders ab dem 12. oder 13. Lebensjahr stellt man bei vielen Kindern einen leichten Abfall der schulischen Leistungen fest. Gelegentliche nicht gemachte Hausaufgaben, völlige Veränderung der Handschrift, keinen Bock auf Schule sind alltäglich.
Versucht soweit es möglich ist nicht zu viel Druck zu machen und trotzdem einige Lernhilfen anzubieten.

 

Es gibt sehr viel gute Lernsoftware , die auch oft mit den Schulbüchern abgestimmt ist oder selbst von dem Schulbuchverlagen angeboten wird.
Am PC macht das Lernen mehr Spaß als im Vokabelheft….

 

Bei erheblichem Leistungsabfall (gelegentliches Schule-Schwänzen), völliges Desinteresse an jeglichem Schulstoff oder absolutes Schweigen über das Thema Schule sind Zeichen, die Ihr Ernst nehmen solltet und Euch Hilfe holen solltet.

 

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