Kinder müssen nicht teuer sein

Deutsche Frauen wünschen sich laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung im Schnitt nur 1,75 Kinder, Männer 1,59. Viele junge Paare schreckt die finanzielle Belastung: Babyausstattung, größere Wohnung etc. Laut Statistischem Bundesamt geben Familien durchschnittlich 496 Euro monatlich für das Erstgeborene aus, für das zweite Kind 427 Euro. Ein 8-Semester-Studium kostet später schnell 55.000 Euro. Untersuchungen zeigen aber auch, dass das Haushaltseinkommen der meisten Eltern konstant bleibt. Laut Allensbacher Familien Analyse 2005 haben Familien im Vergleich zum Rest der Bevölkerung sogar ein höheres Nettoeinkommen.
Familien, die systematisch Einnahmen und Ausgaben auflisten, entdecken schnell Sparpotenzial - etwa bei Energiekosten oder Versicherungsbeiträgen. Mit dem Kindergeld lässt sich zudem systematisch Geld verdienen. Wer die 154 Euro etwa in einen Fondssparplan investiert, erwirtschaftet nach 18 Jahren bei einer Rendite von 5 Prozent rund 55.000 Euro - die Ausbildung steht.
Den Ausgaben stehen staatliche Unterstützungen gegenüber: Kindergeld, Steuerfreibeträge und das neue Elterngeld. Seit 2007 spendiert der Staat Eltern mindestens ein Jahr lang 67 Prozent des Nettoeinkommens, auf das die Familie wegen der Babybetreuung verzichten muss.
Tipp: Auf der Internet-Seite des Bundesfamilienministeriums www.bmfsfj.de finden Familien Rechentools, die die Finanzplanung erleichtern. Mit dem Elterngeld-Rechner erfahren werdende Mamas und Papas, wie viel Geld ihnen über welchen Zeitraum zusteht. Der Kinderzuschlagsrechner gibt Auskunft, ob eine einkommensschwache Familie Anspruch auf den seit 2005 eingeführten Kinderzuschlag von maximal 140 Euro pro Monat hat.
Verband der PSD Banken e.V.
Quelle: http://www.verbrauchernews.de/
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