Hilfe, mein Kind zahnt!

Infos rund um die kleinen Zähne
Die Sorge um die Zähne begleitet Groß und Klein ein Leben lang. Bei Ihrem Baby beginnt es oftmals um den sechsten Lebensmonat.
Sie bemerken, dass es tüchtig sabbert, weinerlich ist, vielleicht auch fiebert, Durchfall hat oder auch wund ist.
Meine älteste Tochter hatte leider sogar alles gleichzeitig.
Ihr Baby benötigt Sie jetzt ganz besonders, es möchte nah bei Ihnen sein und getröstet werden und einfach viel Zuwendung durch Sie erfahren.
Auch für Sie wird es anstrengend sein, wenn sich Ihr Baby so verhält, denn der Tagesablauf wird einfach gestört.
Denn Ihr Baby hat Schmerzen. Die Zähnchen kommen!
Beeindruckend ist die Reihenfolge, die von der Natur so vorgegeben ist:
zuerst brechen die mittleren unteren Schneidezähne durch, denen folgen die mittleren oberen, dann die äußeren oberen und dann die unteren Schneidezähne.
Bei den Backenzähne brechen zuerst die vorderen oberen Zähne und danach die unteren durch. Anschließend zeigt sich je ein oberer Eckzahn und dann die entsprechenden unteren Eckzähne. Zum Schluß kommen unten die hinteren Backenzähne und dann die oberen Backenzähne.
Wenn Ihr Kind etwa zwei Jahre alt ist, dann sind grundsätzlich alle 20 Milchzähne durchgebrochen. Es gibt aber auch Babys, die bereits mit einem Zähnchen geboren werden.
Wenn wir als Erwachsene Zahnschmerzen haben, dann leiden wir auch ganz ordentlich. Deshalb können wir auch verstehen, wie sich solch ein kleines Kind fühlen muss, wenn im Mund Schmerzen sind. Wichtig ist, dass Sie ihm die Schmerzen lindern.
Helfen kann zum Beispiel, wenn Sie Ihrem Baby eine trockene Brotrinde geben, auf dem es beißen kann oder auch eine Veilchenwurzel, die Sie im Bioladen kaufen können (allerdings hat sie den stolzen Preis von ca. 14,--DM).
Ihr Baby kann aber auch bei Bedarf auf Ihrem Finger herumbeissen. Achten Sie dann aber bitte auf einen sauberen Finger! Sie können aber auch homöopathische Kügelchen (z.B. Osanit) oder ein Gel auf die schmerzenden Stellen streichen (z.B. Dentinox ohne Zucker). Wenn Sie Ihr Baby weiterstillen, dann kann es mit großer Wahrscheinlichkeit passieren, dass Ihr Baby sie beißt. Aber nicht in böser Absicht, sondern es spürt die Veränderung und legt dann während des Stillens vielleicht einige Male nicht die eigene Zunge über die Zahnleiste, sondern beißt dann tatsächlich.
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