Babybreie – Tipps zum Selbermachen

Geringe Mengen an Kuhmilch, wie sie z. B. im Vollmilch-Getreidebrei verwendet werden, gelten bei gesunden Säuglingen als unproblematisch. Als Getränk hingegen bietet sich bis gegen Ende des ersten Lebensjahres aus oben genannten Gründen eine Fertigmilch an.
Wenn es schnell gehen soll, reicht es, wenn Sie in den Vollmilch-Getreidebrei einige Löffelchen Obstsaft einrühren. Dabei kommt es auf den richtigen Vitamin-C-Gehalt an, also verwenden Sie am besten einen Orangensaft oder einen Apfelsaft, der mit Vitamin C angereichert ist. Oder Sie rühren anstelle des Obstsaftes etwas Obstpüree unter.

 

Kuhmilch im ersten Lebensjahr
Aus mehreren Gründen ist die Verwendung von Kuhmilch im ersten Lebensjahr nur eingeschränkt zu empfehlen:

Kuhmilch ist das Lebensmittel, das im Säuglingsalter am häufigsten Allergien auslöst.
Bei Allergierisiko sollte deshalb im gesamten ersten Jahr auf Kuhmilch verzichtet werden und stattdessen Muttermilch oder HAMilch als Milchersatz, z. B. im Vollmilch-Getreidebrei,  verwendet werden.

Hohe Mengen Kuhmilch können die Eisenversorgung des Säuglings beeinträchtigen.

Einige wichtige Nährstoffe sind in Kuhmilch nicht ausreichend vorhanden. Es mangelt z. B. an Linolsäure, Vitamin E, Kupfer, Eisen und Jod. Diese sind industriell hergestellter Fertigmilch zugesetzt.

 

Der Vollmilch-Getreidebrei
Nachdem Ihr Baby nun bereits seit einem Monat das Mittagsmenü (Gemüse-Kartoffel- Fleischbrei) löffelt, gibt es ab jetzt auch abends eine leckere Alternative zur puren Milchmahlzeit. Bereiten Sie einen Vollmilch-Getreidebrei zu, der mit etwas Obst bzw. Obstsaft angereichert wird.

Die Zutatenliste ist so einfach, wie der Name klingt:

 

Milch, Getreide und Obst.
Die Milch für den Vollmilch-Getreidebrei sollte einen Fettgehalt von 3,5 % besitzen, da entrahmte oder fettarme Milch zu wenig Kalorien für Babys enthält. Da Rohmilch und Vorzugsmilch nicht wärmebehandelt sind, können sie Krankheitskeime enthalten und kommen für die Babyernährung nicht in Frage. Die Vollmilch sollte auf jeden Fall pasteurisiert sein, und auch H-Milch enthält noch ausreichend Vitamine.

 

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